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Teuflische Nahrungsergänzungsmittel - Erfahrungsbericht Ashwagandha

Niklas Fischer

Niklas Fischer

Coach & Mentor

Ashwagandha ist ein Adaptogen. Das heißt, es bringt den Körper dazu, mit Stressreaktion besser zurechtzukommen. Und wer in dieser modernen Welt kann nicht von sich sagen, ab und zu von Stress geplagt zu sein? Aufgrund der in vielzählig belegten Wirkung in Bezug auf Senkung von Stress und Müdigkeit sowie der Steigerung von Kraft und Testo-Werten durch einige wirklich gute Studien (hier, hier oder hier) habe ich das zum Anlass genommen, mir ein kleines Tütchen mit 250 g Ashwagandha zu bestellen (man will ja ausreichend Pulver für zukünftige Experimente haben).

Was es heißt, artgerecht zu leben

Niklas Fischer

Niklas Fischer

Coach & Mentor

6:00 Uhr morgens. Wir hören in weiter Entfernung ein "Biep biep, biep biep". Langsam löst sich der Dickicht des Schlafs. Das Biepen wird lauter. Und lauter. Noch schlaftrunken klopfen wir beherzt auf den Wecker, damit dieses nervtötende Geräusch aufhört. Den Rollladen machen wir hoch, aber an der Helligkeit im Raum ändert sich nichts Draußen ist es dunkel. Kein Wunder, es ist noch praktisch Nacht. Wir schlurpen zum Schrank, um die tägliche Arbeitskleidung anzuziehen. Ist das getan, geht es ein paar Meter weiter Richtung Küche. Zum Glück sind wir gesegnet mit den modernen Wundern der Technik: Die Kaffeemaschine füllt nach nur einem Knopfdruck das braune Gold in Form des typischen Guten-Morgen-Getränk des Deutschen in die Tasse. Denn ohne würde sich unsere Schlafphase nur noch mehr in die Länge ziehen. Ein Schluck davon nehmen wir und schwupps, ab auf die Toilette. Das typische Ritual an jedem Arbeitstag, der so startet. Aufstehen, Kaffee, Klo. Nachdem wir alles gerichtet haben, was wir für die Arbeit brauchen, müssen wir noch unseren Hintern in das Auto schwingen, das uns nach einer aufreibenden Fahrt durch den Arbeitsverkehr und nur 20 min Stau in die ach so geliebte Arbeit bringt, die tagein, tagaus immer gleich bleibt.

Dieselben Kollegen, dieselbe Körperhaltung, dieselben Aufgaben, dieselben Dramen und Problemchen. Nach denselben 8 Arbeitsstunden, die es jeden Tag sind, treten wir den Heimweg an, der sich wieder gleich gestaltet wie der Hinweg. Fahren, niemanden umbrettern, weil er sich nicht an die Verkehrsregeln hält, nach Hause, auf die Couch. Das Abendessen ist dem morgentlichen Kaffee nicht unähnlich. Ein Knopf auf der Mikrowelle oder dem Backofen bedienen, warten, konsumieren. Vor dem Fernseher auf der Couch isst es sich auch viel schöner, als dem Partner ins Gesicht zu sehen und mit ihm über die alltäglichen Dinge zu reden, die eben so geschehen. Wenn wir noch motiviert sind, machen wir am Abend vielleicht etwas Schönes, beispielsweise fröhnen wir ein teures Hobby oder gehen mit Freunden aus - eben etwas, das uns von dem tristen Alltag ablenkt.

Was wie eine überspitzte Darstellung eines typischen Werktags aussieht, ist nicht fernab der Realität der meisten Menschen in Industriestaaten. Die Tage mögen nicht alle so aussehen, aber sie sind sich oft frappierend ähnlich. Wir haben die Tendenz, immer dieselben Dinge zu tun, in derselben Weise, zur selben Zeit.