Umweltgifte

Die Welt, in der der Mensch lebt, ist nicht mehr dieselbe wie vor 10.000 Jahren. Wir sind immer mehr verschiedenen Stoffen ausgesetzt, an die sich der K├Ârper zu keinem Zeitpunkt gew├Âhnen konnte:

  • Schwermetalle in Amalgam-F├╝llungen, im Wasser und in verschiedenen Fisch-Arten
  • Der andauernde und gesteigerte Einsatz von Pestiziden, Fungiziden und Insektiziden
  • Obesogene in der Nahrung
  • Mikroplastik
  • Hormonaktive Substanzen im Essen oder Trinken
  • Mikrowellen und WLAN

Diese Liste l├Ąsst sich lange fortf├╝hren.

Diese Stoffe, die eigentlich nicht in unseren K├Ârper geh├Âren, aber dennoch da sind, nennt man Xenobiotika. Sie haben verschiedene Wirkungen auf den K├Ârper und nicht alle sind gef├Ąhrlich. Von den meisten wissen wir nicht, wie sie wirken. Viele d├╝rften unproblematisch sein, doch die Menge unterschiedlichster Substanzen kann unseren K├Ârper an seine Belastungsgrenze bringen. Da viele dieser Gifte ein unnat├╝rlicher Umweltreiz sind, k├Ânnen wir uns nur in einem gewissen Rahmen daran anpassen. Der menschliche K├Ârper kann einige Gifte puffern, aber passieren wir eine unsichtbare Grenze, steigt das Risiko f├╝r Erkrankungen bis hin zum Tod an.

Gift, ├╝berall!

Wir sollten aber nicht vergessen: Es ist unm├Âglich, den K├Ârper gar keinen Giften auszusetzen. Unter gar keinen Umst├Ąnden werden wir den K├Ârper an den Punkt bringen, an dem wir nur einer vorteilhaften Umgebung ausgesetzt sind. Selbst verschiedene Gew├Ąchse wie Bohnen erzeugen Gifte, damit sie nicht jedem Tier zum Opfer fallen. Das ist auch kein Problem, denn die Dosis macht das Gift. Aufgrund dessen sollten wir uns lieber darum k├╝mmern, dass die internen Entgiftungsprozesse des K├Ârpers astrein funktionieren und die Toxinbelastung insgesamt minimieren.

important

Mach dich nicht verr├╝ckt. Irgendwann stirbst du sowieso. Du musst nicht in konstanter Angst leben, weil du glaubst, dass dich alles umbringen will. Es ist unm├Âglich, alle Gifte zu vermeiden, also musst du das auch nicht versuchen.

Faustregel

Entgiftungsprozesse des K├Ârpers maximieren und Toxinbelastung minimieren.

1. Entgiftungsprozesse des K├Ârpers maximieren

Unser K├Ârper hat zum Gl├╝ck ein ziemlich potentes Entgiftungsystem. F├╝r die Ausscheidung von Toxinen sind insbesondere zust├Ąndig:

  • Leber
  • Nieren
  • Schwei├čdr├╝se

Sobald diese drei normal funktionieren, sind die normalen Entgiftungsprozesse gew├Ąhrleistet.

1.1 Schwitzen

Regelm├Ą├čige Saunag├Ąnge helfen, die Entgiftung des K├Ârpers zu unterst├╝tzen.

1.2 Fasten

Siehe Kapitel zum Fasten zur Funktionsweise und Durchf├╝hrung.

2. Toxinbelastung minimieren

Um dem K├Ârper das Leben leichter zu machen und einem geringeren Risiko auszusetzen, sollte auch die Toxinbelastung insgesamt minimiert werden. Daf├╝r gibt es verschiedene Methoden.

2.2 Bio-Lebensmittel kaufen

Manche Lebensmittel sind besonders stark mit Pestiziden behandelt. Insbesondere folgende 12 Obst- und Gem├╝sesorten sollten bio gekauft werden, um die Toxinbelastung zu senken:

  1. Erdbeeren
  2. Spinat
  3. Gr├╝nkohl
  4. Nektarinen
  5. Äpfel
  6. Trauben
  7. Pfirsiche
  8. Kirschen
  9. Birnen
  10. Tomaten
  11. Sellerie
  12. Kartoffeln

Diese 15 Obst- und Gem├╝sesorten sind tendenziell am wenigsten belastet:

  1. Avocados
  2. S├╝├čer Mais
  3. Ananans
  4. Zwiebeln
  5. Papaya
  6. Tiefk├╝hl-Erbsen
  7. Aubergine
  8. Spargel
  9. Blumenkohl
  10. Cantaloupe-Melone
  11. Brokkoli
  12. Pilze
  13. Kohl
  14. Gr├╝ne Melone
  15. Kiwi

2.2 Obst und Gem├╝se gr├╝ndlich waschen

Hat man bereits beim Einkauf auf eine geringe Pestizidbelastung geachtet, so sind Obst- oder Gem├╝sesorten nicht frei davon. Um auch Insektizide oder Fungizide zu entfernen, sollte Obst oder Gem├╝se nach dem Einkauf generell gr├╝ndlich gewaschen werden.

2.3 Nat├╝rliche Produkte verwenden

Auch im Alltag neben unserem Essen sind wir h├Ąufig synthetischen Produkten ausgesetzt. Wirklich problematisch sind die wenigsten, aber um das Risiko f├╝r den K├Ârper weiter zu reduzieren, k├Ânnen die unten genannten Tipps noch beachtet werden

Generell gilt: Gebrauchte Produkte sind oft im Vorteil, da aus ihnen bereits fl├╝chtige Stoffe wie Weichmacher entfleucht sind.

  • Pfannen aus Gusseisen statt beschichteter Pfannen verwenden (sind auch viel l├Ąnger haltbar).
  • Nat├╝rliche Textilien statt synthetischer Stoffe verwenden. Hierf├╝r eignen sich Wolle, Baumwolle, Hanf oder Bambus sehr gut.
  • W├Ąnde mit Bio-Farben ohne Konservierungsstoffe bestreichen
  • Plastikbeh├Ąlter durch Glasbeh├Ąlter ersetzen